Down to the keys

Nach der ersten Nacht im Flughafenhotel in Orlando ging es schnell zu FedEx um das Weihnachtspaket für Mitja und seine Gastfamilie auf die Reise zu bringen - um die drastischen Versandkosten zu minimieren, hatten wir uns ja entschlossen das vorgepackte Paket in der Reisetasche mitzunehmen und dann von hier abzuschicken, aber leider ist eine Flasche Rotwein trotz guter Verpackung doch kaputt gegangen - ein schöner Schlamassel... Na, hoffen wir das FedEx die restlichen 3 Flaschen und die Geschenke nun heil vom Süden der USA ganz in den Norden bringt... Mit dem Mietwagen ging es dann ab auf die gut fünfstündige Tour von Orlando auf die Keys. Stephie stellte heute gerade mal so beiläufig fest: "Mensch, wenn man bedenkt wie du das Autofahren eigentlich hasst, dann ist es schon immer wieder erstaunlich welche Strecken du im US-Urlaub immer zurücklegst!"... Tja, was soll ich sagen - Autofahren in den USA ist halt so unendlich viel angenehmer! Das beginnt natürlich mit den Highways, die gemessen an deutschen Autobahnen geradezu menschenleer wirken; geht weiter mit der Automatik-Ausstattung der Mietwagen, die einen mit Hilfe des Tempomat wirklich relaxt über die Highways gleiten lässt und endet last but not least bei den wunderbaren Benzinpreisen hier! Klar - auch bei uns sind die Benzinpreise zuletzt von fast 1,50 Euro auf rund 1,10 Euro gefallen. Aber hier haben sich die Benzinpreise in den letzten Wochen mehr als halbiert! Aktuell zahlt man rund 1,70 Dollar für die Gallone - also umgerechnet 1,27 Euro - aber eben für die Galone - 1,27 Euro also für fast 4 Liter!!! Kann bei uns halt nicht funktionieren - da 2/3 des Benzinpreises Steuern sind und hier eben nicht... Und denjenigen unter euch, die jetzt die Stirn kraus ziehen und wettern, dass man da mal wieder sehen kann, dass den Amis die Umwelt egal ist, sei gesagt, dass das natürlich völliger Quatsch ist! Denn a) hilft der Umwelt unser hoher Benzinpreis nun wirklich auch nicht, da ja bekanntlich selbst die Ökosteuer Rentenkassenlöcher stopft anstatt der Umwelt zu Gute zu kommen und b) tut sich in Sachen Umwelt hier z.Zt. einiges - und zwar im typischen Tempo der Amerikaner! Wenn sie etwas endlich anpacken, dann aber auch gleich im Raketentempo - die Veränderung des Umweltbewusstseins begegnet einem an jeder Ecke und so haben wir z.B. diesmal ein Auto aus der "Green Collection" mieten können - ein Auto mit geringerem Verbrauch etc.! Anyway - auf jeden Fall kamen wir am frühen Abend auf Marathon an - dem ersten Ziel unserer Rundreise... Aber dazu mehr im nächsten Eintrag...

14.12.08 22:45

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